MedienserviceMedieninformationen

500 Bäume für die Lunge der Stadt: Stadtwerke Duisburg AG engagiert sich mit PartnerErdgas Natur für den Klimaschutz

(Duisburg, 14.12.09)

Wälder sind die grüne Lunge der Erde: Bäume nehmen Kohlendioxid auf und wandeln es in lebenswichtigen Sauerstoff um. Vor dem Hintergrund des Klimaschutzes sind intakte Wälder daher wichtiger denn je. Denn jeder Hektar bindet jährlich rund zehn Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid und trägt somit dazu bei, die globale Erwärmung zu mindern. Ein wichtiger Grund für die Stadtwerke Duisburg AG, sich lokal für den Erhalt der Wälder einzusetzen: Insgesamt 500 Buchen wird der Energiedienstleister daher in den kommenden Tagen im Duisburger Stadtwald am Kaiserberg pflanzen.

„Als Energieversorgungsunternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz – sowohl global als auch vor Ort in Duisburg", betont Dr. Hermann Janning, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG. „Durch die Baumpflanzaktion wollen wir ein Zeichen für ökologisches Engagement in der Stadt setzen. Denn der Schutz des weltweiten Klimas fängt vor der eigenen Haustür an."

Mit der Pflanzung der ersten 500 Bäume geben die Stadtwerke Duisburg den Startschuss für eine Aufforstung im Duisburger Stadtwald oberhalb des Campus der Universität Duisburg/Essen. Das 3.500 Quadratmeter große Waldareal wurde durch den Orkan Kyrill vor drei Jahren stark beschädigt. Die dabei entwurzelten Stämme werden nun durch neue Bäume ersetzt. Hierbei können Kunden der Stadtwerke Duisburg einen eigenen Beitrag leisten: Für jeden Haushalt, der sich für das neue Kohlendioxid-neutrale Erdgasprodukt PartnerErdgas Natur entscheidet, pflanzt das Unternehmen je eine weitere Buche. Ein Baum entlastet in seinem Leben die Umwelt von rund vier Tonnen Kohlendioxid.

Beim Produkt PartnerErdgas Natur wird die Menge an Kohlendioxid, die beim Verbrennen des Gases zum Heizen im Haushalt entsteht, kompensiert. Bei einem Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 18.000 Kilowattstunden Erdgas sind dies rund vier Tonnen Kohlendioxid im Jahr. Der Ausgleich geschieht, indem sich die Stadtwerke Duisburg in Klimaschutzprojekten engagieren – sowohl lokal, wie mit der eigenen Aufforstungsaktion im Duisburger Stadtwald, als auch global. So unterstützt das Unternehmen zum Beispiel eine Wasseraufbereitungsanlage in Indien, einen Windkraftpark in der Türkei und ein Wasserkraft­werk in Brasilien. Dies sind unter anderem vom WWF World Wildlife Fund zertifizierte Projekte, über die eine offizielle Verrechnung von Kohlendioxidmengen erfolgt.

„Mit PartnerErdgas Natur bieten wir nun neben unserem Ökostrom auch beim Gas ein Produkt an, mit dem die Kunden einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können", sagt Johannes Gösling, Vertriebsleiter der Stadtwerke Duisburg AG. Pro Kilowattstunde bezahlt der Kunde dabei einen Mehrpreis von rund 0,36 Cent im Vergleich zum Standard-Erdgas-Produkt. „Die zusätzlichen Einnahmen investieren wir in die Klimaschutzprojekte, die mehrheitlich dem vom WWF entwickelten Qualitätssiegel Gold-Standard entsprechen. Und diese Projekte kommen dann wiederum den Menschen zugute – ein Kreislauf zum Schutz des weltweiten Klimas."

Weitere Informationen zu PartnerErdgas Natur und zum Engagement der Stadtwerke Duisburg im Bereich Klimaschutz und erneuerbare Energien finden Sie im Internet unter http://www.swdu.dvv.de/privatkunden/partnererdgas.html

Hintergrund: Kohlendioxid und die Auswirkungen auf das Klima

Fossile Energieträger enthalten Kohlenstoff. Da dieser bei der Verbrennung in Form von Kohlenstoffdioxid (CO²) freigesetzt wird, ist der Einsatz von Kohle, Heizöl und auch Erdgas die Hauptursache für den Ausstoß des sogenannten Treibhausgases. Inzwischen ist die Wissenschaft sich weitgehend einig, dass zunehmende CO²-Emissionen die Erdatmosphäre aufheizen. Die Folgen sind mit der polaren Eisschmelze, der weiteren Erwärmung der Meere sowie dem Anstieg der Meeresspiegel bereits sicht- und spürbar. Außerdem ist mit einer Zunahme von Wetterschwankungen, Stürmen, Dürren, extremen Regenfällen und Überschwemmungen als Konsequenz zu rechnen.

CO²-Emissionen wirken weltweit. Somit stellen sie ein globales Problem dar, das auch nur in globaler Zusammenarbeit gelöst werden kann. Für den Klimaschutz ist die Reduzierung oder noch besser die Vermeidung des Treibhausgases entscheidend. Ob diese in einer deutschen Stadt wie Duisburg oder zum Beispiel in Brasilien stattfindet, spielt dabei keine Rolle.

Zurück