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Erneuerbare Energien: Die Stadtwerke Duisburg AG beteiligt sich am Green GECCO-Projekt

(Duisburg, 06.04.10)

26 Stadtwerke, darunter auch die Stadtwerke Duisburg AG und RWE Innogy haben heute den Konsortialvertrag zur Gründung der Green GECCO GmbH & Co KG unterzeichnet. Auch der Duisburger Lokalversorger richtet seine Aktivitäten auf erneuerbare Energien aus, unter anderem mit der Beteiligung an Green Gecco.

Ziel der Gesellschaft ist die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von Projekten zur regenerativen Energieerzeugung. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf deutsche und europäische Projekte in den Bereichen Biomasse, Windkraft, Geothermie, Biogas, Wasser und Solarthermie. Bis zum Herbst diesen Jahres soll mit "An Suidhe", einem Onshore-Windpark im Norden Schottlands, das erste Projekt in das Portfolio der neuen Gesellschaft übernommen werden. Der Windpark soll mit einer installierten Leistung von rund 20 Megawatt in 2011 in Betrieb gehen. Insgesamt plant das Unternehmen bis 2020 rund eine Milliarde Euro in die Strom- und Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energien zu investieren.

"Damit wir als lokaler Energiedienstleister auch Großprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien realisieren können, ziehen wir nun mit RWE Innogy und 25 weiteren Stadtwerken gemeinsam an einem Strang", erklärt Dr. Hermann Janning, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG. "So können wir ein möglichst breites Spektrum abdecken und gleichzeitig die Geschäftsfelder rund um erneuerbare Energien ausbauen."

Dr. Norbert Ohlms, Mitglied der Geschäftsführung von Green GECCO und Vertreter der Stadtwerke-Partner: "Green GECCO ist in seiner Art einzigartig: 27 Partner bündeln ihre Kräfte, um CO2 nachhaltig einzusparen. Dazu investieren wir auch außerhalb Deutschlands europaweit. Wir fokussieren uns nicht nur auf ein einzelnes Projekt, sondern wollen ein Portfolio verschiedener regenerativer Erzeugungsarten realisieren. RWE Innogy ist ein sehr guter Partner, um sich in einem gemeinsamen Unternehmen mit Stadtwerken am nachhaltigen Umbau der deutschen Energiewirtschaft zu beteiligen."

Beteiligung an jedem geeigneten RWE Innogy-Projekt in Deutschland möglich

Prof. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy, ergänzt: "Wir wollen mit Green GECCO viel bewegen. Um dem Unternehmen einen guten Start zu ermöglichen, haben wir uns verpflichtet, in den kommenden zwei Jahren Green GECCO jedes geeignete, neue RWE Innogy-Projekt in Deutschland anzubieten. So kann sich das Gemeinschaftsunternehmen ein solides Portfolio aufbauen, welches auf einem breiten Technologie-Mix basiert." Offshore-Projekte und jene, die nicht zu 100 Prozent RWE Innogy gehören, sind von dieser Verpflichtung nicht erfasst.

Bereits im Februar hatten sich die 26 Stadtwerke und regionalen Energieversorger in einer eigenen Beteiligungsgesellschaft zusammengeschlossen. Diese hält mit der heutigen Unterschrift 49 Prozent am Green GECCO-Gemeinschaftsunternehmen, die übrigen 51 Prozent der Anteile liegen bei RWE Innogy, dem Unternehmen für Erneuerbare Energien im RWE Konzern. Die Aufnahme neuer Projekte in das Portfolio des Gemeinschaftunternehmens bedarf einer 75 prozentigen Mehrheit der Projektpartner.

Eine Liste der Partner, die sich zu Green GECCO zusammengeschlossen haben, sowie weitere Informationen finden Sie auf der neu eingerichteten Internetseite www.greengecco.de.

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